Die Fähigkeit, qualitativ hochwertige Formen mit konturnahen Kühlungen zu erstellen, ist zu einem entscheidenden Faktor geworden, um im Wettbewerb auf dem Markt bestehen zu können.
Betrachtet man das große Ganze des Formenbaus, so ist die additive Fertigung nur einer von vielen Prozessen, jedoch einer mit großem Potential.
Hier liegt die Herausforderung:
Wenn die Formeinsätze zwischen verschiedenen Fertigungstechnologien wechseln, müssen sie oftmals neu gespannt und ausgerichtet werden, um ihre Genauigkeit im nächsten Prozess zu gewährleisten.
Bei der traditionellen, subtraktiven Bearbeitung können die Bediener eine Vielzahl von Vorrichtungen zur Positionierung verwenden, inkl. Nullpunktspannsystemen.
Während beim 3D-Druckprozess der CNC-gefräste oder gedrehte Grundkörper für den 3D-Druckprozess auf der Grundplatte wieder in Position gebracht, nivelliert und zentriert werden muss.
Aufgrund des Druckprozesses und seinen Anforderungen sind auch aktuell schon verfügbare Nullpunktspannsysteme für AM (sprechen sie uns gerne dazu an) auf zusätzliche „Ausrichtprozesse im Bauraum“ angewiesen.
Dieser manuelle Prozess hängt meist von den Fähigkeiten des Bedieners ab und ist oft durch die Größe und Komplexität des CNC-bearbeiteten Segments begrenzt, das 10-60 Minuten pro Bauteil dauern kann. Bei großen Produktionsvolumen, mit mehreren Bauteilen, ist der gesamte Positionierprozess arbeits- und zeitintensiv.
Im Jahr 2019 ging der Brancheninnovator Borton Precision eine Partnerschaft mit unserem Partner Farsoon ein und untersuchte die Integration der beiden wichtigsten Prozesse, CNC-Bearbeitung und Metall-3D-Druck, um eine fortschrittliche Hybridlösung zu entwickeln, mit der die beste Fertigungseffizienz und Teilegenauigkeit erreicht werden kann.