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Ungenutzte Chancen: Mit additiver Fertigung das Potential der Entwicklung nutzen.

Di., 11. November 2014
Schneller und innovativer als die anderen!

Ein Großteil der Entwickler und Konstrukteure im Maschinen- & Formenbau, in der Medizintechnik  und anderen Bereichen kennen die Problematik: Um fertigungsgerecht zu entwickeln, müssen die einfachsten und besten Lösungen oft über Bord geworfen werden, da mit konventionellen Fertigungsstrategien die Grenzen der Machbarkeit oft recht eng gesteckt sind. Mit dem Entstehen der Additiven Fertigung hat sich das grundlegend geändert. Bei vielen Anwendungen können die besten Lösungen schnell und werkzeuglos gefertigt werden, was sich nicht nur kostenseitig lohnt. Ein riesiger Vorteil für größtmögliche Geometriefreiheit und kurzen Produkteinführungszeiten – aber nicht nur dort.

Umgangssprachlich 3D-Druck genannt ist die additive Fertigung eine schon recht alte,  „erfahrene“ Technologie und nicht wie weitläufig die Meinung eine neue Technologie.  Schon in den 80er Jahren wurde das schichtweise Auftragen von Material genutzt um Bauteile zu generieren. Vorwiegend im Bereich Kunststoff und später mit Metallen. Das Ziel dahinter war die schnelle Herstellung von Erstmustern bzw. Prototypen. Daher auch die heutige Bezeichnung  „Rapid Prototyping“ bzw. noch etwas frischer für schnelle Formen, das „Rapid Tooling“.

Dem Potential, das heute in den additiven Fertigungsmöglichkeiten für industrielle Anwendungen steckt, wird diese Einordung nicht mehr gerecht.

Eine Revolution in der Produktentwicklung, durch die bedeutenden Potentiale wie „Gestaltungsfreiheit und Produktindividualisierung“, ist möglich.

Im vergangenen Jahrzehnt hat sich die additive Fertigung, speziell in mächtigen Industriebetrieben der Automobil- und Luftfahrtindustrie, klammheimlich zu einer Fertigungsalternative für viele Anwendungsbereiche entwickelt. Die daraus entstehenden Wettbewerbsvorteile und innovativen Produktkonzepte sind scheinbar für kleinere und mittelständische Unternehmen noch unerreichbar. Zu Unrecht. Denn auch die „Kleinen“ können ebenso von den vielen, neuen Möglichkeiten profitieren.

Chance durch Nutzung neuer Technologien

Die Vorreiter haben verstanden, dass ausschlaggebende Vorteile erst durch neue Lösungswege in der Entwicklung und Konstruktion entstehen. Diese Innovationen bleiben der Öffentlichkeit meist „noch“ verborgen, um den Schutz des Wettbewerbsvorteils zu wahren.

Sehr oft sind die gewonnenen Vorteile auf die Reduzierung von Bauteilen in einer Baugruppe zurückzuführen. Ein Bauteil kann mehr Funktionen übernehmen, was mit herkömmlichen Methoden oft nicht realisierbar ist. Bei einer Baugruppe entfallen somit Montageaufwände, aufwändige  Servicearbeiten, Lageraufwände, etc….

Vereinfachtes Beispiel:

Herkömmliche Vorgehensweise: Halter + außenliegende Verrohrung für Kühlung. (15 Teile)

Neue Vorgehensweise: Halter + innenliegende Kühlkanäle + Gewichtsoptimierung (1 Teil)

 

Jetzt stellen wir uns dieses Teil auf einem Rundtakttisch vor, angeordnet alle 15 Grad. Das sind dann, wenn die Kopfrechnung nicht versagt, 24 Teile oder wie bisher 24 Baugruppen mit 360!! Bauteilen.

Da sieht das Rechenbeispiel für die Preisbewertung des einzelnen Teiles gleich mal ganz anders aus.

Von der Gewichtseinsparung, der besseren Kühlanordnung und der Möglichkeit einfacher zu individualisieren noch gar keine Rede.

 

Dieses einfache Beispiel soll veranschaulichen wie wichtig es sein wird, großes Augenmerk auf die Entwicklung bzw. Konstruktion zu richten. Gepaart mit dem Wissen der neuestenTechnologien am Markt und wie diese zu verwenden bzw. mit konventionellen Technologien zu kombinieren sind.

 

Für Fragen zu diesem Thema nehmen sie bitte jederzeit Kontakt mit uns auf.


 

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